Lesenachmittag für die Schuljahre 1 und 2 und Lesenacht für das 3. und 4. Schuljahr  zu den Fotos

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Einmal bis abends in der Schule bleiben oder sogar übernachten und dabei ganz viel lesen: Mit diesem Wunsch traten Kinder an unsere Schule heran.

Da so etwas natürlich mit Eltern noch mehr Spaß macht, wurde die Lesenacht mit einem Grillabend für Eltern und Geschwister begonnen, bzw. für die Klasse 1 und 2 abgeschlossen.

Die Kinder der beiden ersten Schuljahre durften schon in der Schule ein leckeres Mittagessen einnehmen, das die Köchin der Betreuungskinder zubereitet hatte. Das Klassenzimmer war indessen mit Luftmatratzen, Decken und vielen Kuscheltieren in einen Schlafsaal verwandelt worden.

Das gemeinsame Grillen der gesamten Schulgemeinschaft, das der Förderverein sorgfältig vorbereitet hatte und auch dafür sorgte, das alle satt wurden und ihren Durst stillen konnten, begann bei herrlichem Sommerwetter um 18 Uhr. Sehr viele Eltern waren der Einladung gefolgt. Es herrschte eine Stimmung wie bei einem großen Schulfest. Auf dem großen Schulhof und dem Allwetterplatz konnten die Kinder spielen. Ebenso wurden spannende Wettkämpfe unter der Anfeuerungsrufen der Erwachsenen durchgeführt.

Nach dem Grillen waren die Erst- und Zweitklässler traurig, dass sie nach Hause mussten. Ein kleiner Trost, beim nächsten Mal dürfen auch sie über Nacht bleiben. Die „Großen“ rannten mit Begeisterung in ihren zu einem Schlaflager umgebauten Schlaflager. Nach einer halben Stunde konnte das eigentliche Lesen beginnen. Die in drei Gruppen aufgeteilten Kinder bekamen jeweils von einer Lehrperson (Frau Giebels, Frau Simon, Herr Gorges) eine spannende Passage aus einem Buch vorgelesen.

Gegen drei Uhr trat allmählich Ruhe in dem großen Gebäude ein. Es war schon etwas unheimlich als auch noch die letzten Lichter im Flur erloschen. Der Schulleiter schlief in seinem Büro nachdem er noch einige Zeit „Wache hielt“ und alle Außentüren verriegelte. In den beiden Klassenräumen, in denen auch die Lehrerinnen schliefen, war es jetzt so still als würde eine schwierige Klassenarbeit geschrieben.

Um halb sechs erwachten schon die ersten Kinder und für acht Uhr hatte der Elternbeirat ein leckeres und gesundes Frühstück vorbereitet. Danach fuhren die Kinder zufrieden und müde nach Hause.

Alle waren sich einig der Lesenachmittag und die Lesenacht werden sie so schnell nicht vergessen. Dass Lesen in der Schule so schön sein kann, damit hatte keiner gerechnet.

Allen Lehrerinnen und allen Eltern, die geholfen haben vielen, vielen Dank!

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